Menschen mit Behinderungen
Mit dieser Präventionsarbeit werden Menschen mit Behinderung in ihren Gefühlen ernst genommen, ihre Selbstachtung gefördert und ihr Selbstbewusstsein gestärkt.
Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung (Mehrfachbehinderung).
Die Gruppenstunden finden nur geschlechtsspezifisch statt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anliegen gerecht zu werden.
In diesem Sozialtraining geht es vorrangig um die Stärkung von emotionaler und sozialer Kompetenz. Das Ziel ist Grenzverletzungen, sexuellen Missbrauch oder Gewalt bereits im Vorfeld zu verhindern.
In vertrauensvoller Atmosphäre soll die Eigenwahrnehmung gestärkt und das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit erfahren werden. Es werden keine Kampf- und Selbstverteidigungstechniken vermittelt.
In den Kursen erhalten die Teilnehmer Unterstützung, ihre Gefühle wahrzunehmen, sie ernst zu nehmen und auch auszudrücken. In Kommunikations- und Interaktionsspielen, Rollenspielen und Übungen werden neue Verhaltensweisen ausprobiert, mit geeignetem Arbeitsmaterial und in Gesprächsrunden werden Erfahrungen und Erlebnisse vertieft.
Es können Alltagssituationen nachgespielt werden, in Körperübungen Kraft und Stärke ausprobiert werden. Die Wahrung eigener Grenzen und das Recht auf ein „Nein“ werden thematisiert.
Dieses Angebot richtet sich an heilpädagogische Tagesstätten und Werkstätten für Behinderungen.
In der Regel finden die Kurse nach Absprache mit der Einrichtungsleitung oder dem Sozialdienst vormittags in einem geeigneten Raum der Institution statt.
Bedingungen und Zeitrahmen:
Pro Kurs ca. 8 – 12 Teilnehmer
Kursdauer: 6 x 1,5 Stunden, Informationsgespräch nach Bedarf
Kosten auf Anfrage
